Chloe Neill: Chicagoland Vampires 1 – „Frisch gebissen“

 

„Frisch gebissen“, das ist Merit. Vor wenigen Tagen noch eine Doktorandin, die an einer Arbeit über den Ritterroman schrieb, ist sie nach einem blutigen Überfall im Park und der mysteriösen Rettung durch einen Mann mit grünen Augen Vampirin.

 

© Egmont LYX
© Egmont LYX

Merit bekommt die Regeln ihres neuen Lebens erklärt: Sie ist eine Vampirin Cadogans, das heißt, sie muss ihr altes Leben hinter sich lassen und für das Haus Cadogan arbeiten. Ihm und seinem Meister Ethan soll sie Treue und Gehorsam schwören. Zu schade nur, dass die selbstbewusste Merit von diesen Tugenden nicht viel hält und sich weigert, ihrem „Lehnsherren“ Ethan blind zu gehorchen. Erst recht, nachdem dieser sich als ihr grünäugiger Retter entpuppt hat und die Luft zwischen ihnen knistert…

Chloe Neills Debutroman hat alles, was eine Vampirstory braucht: Ein facettenreiches und kohärentes Fantasy-Universum, überzeugende Charaktere, die einem schnell ans Herz wachsen – Wer könnte eine blauhaarige Junghexe, einen Vampir in Cowboystiefeln und einen knurrigen Hexenmeister, der auf Liebesfilme steht, nicht mögen? -, und eine packende Geschichte. Denn Merits unfreiwilliger Übertritt in die Welt der Vampire geschieht kurz nachdem Letztere sich in Chicago geoutet haben und damit, während die Menschen zwischen der Verehrung der schönen Unsterblichen und der Panik vor Fangzähnen schwanken… Und sich langsam fragen, was noch alles im Dunkel der Nacht vor sich geht.

 

Die Serie:

 

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