Cassandra Clare, Sarah Rees Brennan, Maureen Johnson: „Die Chroniken des Magnus Bane“

Wer die „Chroniken der Unterwelt“ gelesen (oder vielleicht den Film zu „City of Bones“ gesehen hat) und dabei fand, dass dem Hexenmeister Magnus Bane oder auch seiner aufkeimenden Beziehung zu dem schüchternen Schattenjäger Alec Lightwood mehr Aufmerksamkeit gebührt hätte, der wird in diesem Buch fündig!

© Arena Verlag
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In zehn (nicht ganz so kurzen) Kurzgeschichten erzählen Cassandra Clare und ihre Co-Autorinnen Sarah Rees Brennan und Maureen Johnson Episoden aus dem (ziemlich langen) Leben von Magnus Bane, den Fans der „Chroniken der Unterwelt“ als obersten Hexenmeister von Brooklyn und Freund von Alec kennen.

Als Sohn eines Dämons und einer Irdischen hatte Magnus es nicht immer leicht. Als Erwachsener hat er sich jedoch gut mit seinem Erbe arrangiert und zu einer schillernden Persönlichkeit entwickelt. Mit seinem extravaganten Kleidungsstil, der magisch aufgepeppten Frisur und den goldenen Katzenaugen (sein „Teufelsmal“) genießt er es, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen – und genießt die Bewunderung von Frauen wie Männern gleichermaßen.

Wer gern wissen würde, warum Magnus nicht mehr nach Peru einreisen darf, welche Rolle er in der französischen Revolution gespielt hat, und welche Beziehungen ihn mit anderen Charakteren der Reihen „Chroniken der Unterwelt“ und „Chroniken der Schattenjäger“ wie den Vampiren Raphael Santiago und Camille Belcourt, aber auch den Vorfahren von Jace verbinden, dem sei das Buch ans Herz gelegt. Das Autorinnen-Trio schöpft hier das Potenzial der Figur des magisch begabten Paradiesvogels voll aus. Die Geschichten sind spannend, manchmal zum Totlachen und manchmal ausgesprochen romantisch. Auch Fans des stillen Alec Lightwood kommen auf ihre Kosten, denn in zwei Geschichten geht es um ihn – endlich erfahren wir mehr über Magnus‘ Sicht der Dinge!

 

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