Cover "Black Dagger 12 - Vampirträume"

J. R. Ward: Black Dagger 12 – „Vampirträume“

Die Auserwählte Cormia lebt sich auf dem Anwesen der Black Dagger immer besser ein. Außerhalb des Heiligtums hat sie den Freiraum, zu entdecken, dass sie über eigene Vorlieben und Abneigungen verfügt, was eigentlich bei einer Auserwählten nicht vorgesehen ist. Nur gelingt es ihr nicht, ihrer Aufgabe als Erste Partnerin zu erfüllen und Phury an sich zu binden.

Obwohl Phury und Cormia sich voneinander stark angezogen fühlen und sich hin und wieder etwas annähern, geht alles schief. Phury ist zu sehr in den Kampf mit seinem inneren Dämon, dem Zauberer, verstrickt. Er hält sich für unwürdig und ist absolut sicher, er würde sich Cormia aufdrängen. Und so trifft er eine Entscheidung: Cormia soll als Erste Partnerin abgelöst und durch eine andere ersetzt werden.

Das wiederum konfrontiert die eigenwillige Auserwählte nicht nur mit ihrem vermeintlichen Versagen, sondern auch mit einer Frage: Will sie in das Heiligtum zurückkehren? Kann sie noch als Auserwählte leben, nachdem sie sich selbst kennengelernt hat, und würde sie es je verkraften, ihren geliebten Phury mit ihren Schwestern zu sehen?

Im Leben von John, Blay und Qhuinn geht es drunter und drüber: Nachdem Lash John Matthew unter der Dusche attackiert hatte, hatte Qhuinn ihm die Kehle aufgeschlitzt. Seitdem gilt Lash als tot, da er von den Lessern aus Havers‘ Klinik entführt wurde. Qhuinn fliegt nicht nur aus dem Trainingsprogramm und verscherzt es sich mit seinem engsten Freund Blay, er muss auch mit einer harten Strafe rechnen. Dabei ist Lash alles andere als tot. Omegas Sohn ist verantwortlich für Überfälle auf die Anwesen von Mitgliedern der Glymera, die die Vampirgesellschaft in ihren Grundfesten erschüttern.

Rehvenge kämpft seinen eigenen Kampf. Der Halb-Symphath wird von der Symphathen-Prinzessin erpresst: Entweder erfüllt er ihre Bedingungen, oder sie verrät ihn. Das hätte seine Deportation in die Kolonie zur Folge, wo er vermutlich den Tod fände. Und so bleibt Rehvenge, wie auch Xhex, nichts anderes übrig, als seine Symphathen-Anteile zu unterdrücken und die Bedingungen seiner Erpresserin zu erfüllen. Beides hat jedoch gesundheitliche Konsequenzen, es ist absehbar, dass er in naher Zukunft vor der Wahl stehen wird.

Es wird nicht langweilig mit den Black Daggers. Die Geschichte um Phury und Cormina entpuppt sich als gute Gelegenheit, auch die anderen Charaktere noch mehr auszudifferenzieren und ihre Entwicklung nachzuzeichnen. Wie immer sind mehrere Handlungsstränge ineinander verwoben, sodass wir auch über das Leben der Helden der vorhergehenden und nachfolgenden Bände auf dem Laufenden gehalten werden.

 

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